Die Medien und das Thema Trans*

Auf einer gestrigen Podiumsdiskussion konnte ich leider das Thema, was in den Medien omnipräsent ist, nur kurz anreißen, dennoch den Zuhörer:innen in kurzen Worten, was hier nun folgt, schildern.

Für einen respektvollen Umgang mit Trans*Themen

Die Trans*Community bekommt derzeit einiges um die Ohren gehauen. Nicht mal Halbwissen wurde und wird verwendet, um das anstehende Selbstbestimmungsgesetz zu torpedieren. Sogenannte Gutachterinnen werden von einem Medium ins andere verfrachtet, um gegen Trans* Stimmung zu machen.
Da können Jugendliche sich von heute auf morgen Hormone verschreiben lassen, den Weg der Transition gehen. Auch auf Toiletten werden Trans* mit Meta-Müllhaldenwissen konfrontiert. 40 Jahre war Ruh’ und 2022 stürmen plötzlich alle Transfrauen die Schutzräume der Feministinnen um Emma.

Und natürlich ist die Seuche Trans* an jeder Regenbogenflagge auszumachen, wo nicht mal 0,5 % der jugendlichen Bevölkerung den Weg der Transition geht. Und nebenbei bemerkt: Drei von 700 Trans*, die ein Psychotherapeut an der Frankfurter Uni in all seinen Jahren begleitet hat, stellten fest, der Weg ist es nicht … das dürfen sie auch.

Jeder darf für sich entscheiden: “Stop, das ist doch nicht mein Weg.”

Es war und ist zuvor kein Fehlschritt gewesen. Es folgt lediglich eine Korrektur. Wir sind weiterhin für sie da, helfen ihnen so gut wir können. Das sind die trans*feindlichen Angstmacher:innen in den/der Medien nicht.

Herausforderung für die Medien
„Mit uns reden, nicht über uns schreiben.“

Ich habe mich mit der »Streitschrift« von Alice Schwarzer und Chantal Louis befasst, was in Frankfurt wohl noch aussteht bzw. erst gar nicht ansteht.

Manche Gedanken, die Alice Schwarzer und Chantal Louis niedergeschrieben haben, sind eines Gedankenaustausches würdig und darüber muss man reden (dürfen). Das ist wichtig – und nicht alles mit der Diskriminierung- und Rassismuskeule niederknüppeln, wie derzeit allerorten üblich ist. Die Zielführung des Buches erleben wir derzeit in den Medien. So gesehen ist die Saat aufgegangen.

Ernten dürfen Schwarzer, Louis nebst Anhang aber nicht!
Wir wollen trans*feindlicher Berichterstattung in Deutschland etwas entgegensetzen.

#TransMedienWatch

Diese Petition liefert viele Gründe, sich ihr anzuschließen. Die Initiatoren zeigen auf, was in diesem Land, wo Demokratie mit Leben verbunden wird, derzeit in den Medien und darüber hinaus am Gären ist.

Mit Besorgnis nehmen wir – Trans*-Organisationen und Unterstützer*innen – problematische Tendenzen in der aktuellen Berichterstattung wahr: Zunehmend werden Medienbeiträge veröffentlicht, in denen von „Trans* als Trend“, von angeblich unsicheren Frauenschutzräumen, von einer sogenannten „Trans*-Ideologie“ oder von „Mädchen, die keine Mädchen sein wollen“ die Rede ist. Diese Berichterstattungen gehen so weit, die Existenz von trans* Personen zur Debatte oder sogar infrage zu stellen. Sie schüren Ängste und Hass gegenüber trans* Personen, ihrer rechtlichen Anerkennung und gesellschaftlichen Gleichstellung, indem diese als »gefährlich« für die Mehrheitsbevölkerung dargestellt werden. Gleichzeitig erfahren trans* Personen überproportional viel physische und psychische Gewalt. 

(BVT*, dgti, TrIQ + andere)

Ich bitte Euch nun nachfolgenden Link anzuklicken (kein queeres Clickbaiting), uns mit Eurer Unterschrift in dieser Petition zu unterstützen.

Wir haben ein Recht, unser Leben so zu formen, wie wir wollen. Wir wollen nicht mit einer Fremdbestimmung in die Zukunft gehen!

… zur Petition #TransMedienWatch

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